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Székesfehérvár 

Eine Stadt in Ungarn mit Komitatsrecht und der Komitatssitz des Komitats Fejér ist Székesfehérvár. Die Stadt hat 104.000 Einwohner und wird in Ungarn auch „Stadt der Könige“ genannt, da es neben Buda die Krönungsstadt der ungarischen Könige war.


Geschichte


Schon seit der Neusteinzeit (5. Jahrtausend vor Christus) finden sich im Gebiet der Stadt Spuren menschlicher Besiedlung. Auch aus der Awarenzeit (9. Jahrhundert nach Christus) datieren Gräberfelder. Den lateinischen Namen Alba Regia trug die Stadt in der Römerzeit, was ihre große Bedeutung widerspiegelt.
Zwischen Platten- und Velencer See ist die Siedlung und spätere Stadt gelegen. Dieser Ort war seit jeher ein Knotenpunkt wichtiger Handelswege. Handelswege führten in diesem Gebiet durch das Tal des Gebiets Mór und das Gebiet um Veszprém.
Die Stadt wurde im Jahre 970 von Fürst Géza zur ersten ungarischen Hauptstadt erhoben.
Ab dem Anfang des 18. Jahrhunderts erlebte die Stadt eine neue Blüte. Deutsche und mährische Siedler kamen zu den örtlichen ungarischen und serbischen Einwohnern. Die Stadt erhielt im Jahre 1703 den Rang einer königlichen Freistadt zurück, sie war aber nicht mehr Hauptstadt von Ungarn.