Budapest und Donauregion
Als einer der schönsten Städte der Welt gilt die ungarische Hauptstadt und wird auch als das „Paris des Ostens“ bezeichnet. In Ungarn liegt die Stadt zentral und ist in jeder Hinsicht das Zentrum des Landes.
Die Metropole mit ihren 2,1 Millionen Einwohnern besteht aus den Teilen Pest, Buda und Öbuda. Bis Ende des 19. Jahrhunderts war diese Städte noch unabhängig und schlossen sich im Jahre 1872 zu der Stadt Budapest zusammen. Das hüglige Buda wird von der Donau,d ie sich wie ein Faden durch die Stadt schlängelt, von dem eher flacheren Pest.
Die großen Einkaufsmeilen der Stadt liegt die Pester Fußgängerzone. An jeder Ecke findet man Straßencafés und Restaurants die zum verweilen einladen und eine gute Möglichkeit bieten, sich das Budapester Alltagsleben etwas genauer anzusehen.
Die Budapester Metro ist eine Besonderheit. Das U-Bahn-Netz besteht aus drei Linien und das schnellste Transportmittel der Stadt. Die M1 (gelbe Linie) ist die älteste Linie, die bereits im Jahre 1896 eröffnet wurde und eine der ältesten Linien in Europa ist. Sie fährt von der Pester Innenstadt bis zum Stadtwäldchen. Die anderen Linien verbinden Pest und Buda (M2) in Ost-West-Richtung und Pest in Nord-Süd-Richtung (M3).
Im hügligen Buda sollte man sich auf keinen Fall den Gellert-Berg mit Zitadelle und Gellert-Denkmal und die Fischerbastei entgehen lassen. Man kann von der Zitadelle aus einen wunderschönen Blick über Budapest genießen.
Sehenswertes
Der schönste Aussichtspunkt von Budapest ist die Fischerbastei und die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit in der Stadt. Inmitten des Budaviertels liegt die Fischerbastei auf einem hohen Berg mit der historischen Altstadt. Auch die Matthiaskirche kann man hier bewundern. Mit der historischen Seilbahn, die vom Fuße des Berges bis hoch zur Altstadt fährt, ist der
schönste Weg das Budaviertel zu erreichen.
Die Kettenbrücke ist die bekannteste der vielen Budapester Brücken. Sie war die erste feste Brücke über die Donau, die heutzutage den Roosevelt-Platz auf der Pester Seite und den Tunnel unter dem Budaer Berg miteinander verbindet. Die Kettenbrücke ist im spätklassizistischen Stil erbaut.
Die Margareteninsel inmitten der Donau bietet dem Besucher einen Ort der Ruhe und Entspannung in Budapest. Auf der Insel, die etwa 2,3 Kilometer lang ist, befindet sich ein großes Freibad mit mehreren Schwimmbecken und einem Thermalhotel.
Der Heldenplatz ist der schönste der Budapester Plätze. Zwei halbkreisförmige Kolonnaden und eine Statue des Erzengels Gabriel auf einer hohen Säule befinden sich in der Mitte des Platzes. Zugleich ist der Heldenplatz das Tor zum Budapester Stadtwäldchen.
Der mit etwa ein Quadratkilometer größte Park von Budapest befindet sich direkt hinter dem Heldenplatz. Auch das berühmte Restaurant Gündel, das immer noch zu einer der ersten Adressen in der Stadt zählt, findet man im Stadtwäldchen. Der Zoo und der Botanische Garten befinden sich ebenfalls im Stadtwäldchen.
Das neu-gothische Parlamentsgebäude ist eines der größten und schönsten Bauwerke von Budapest. Mit seinen knapp 270 Metern ist das Parlament das längste Gebäude des Landes. Es wurde im Jahre 1902 fertiggestellt und befindet sich direkt an der Donau.
Die vielen kleinen Märkte auf denen allerlei angeboten werden, sind in Budapest ebenfalls sehr interessant. Die im Jahre 1897 erbaute Markthalle bietet eine Vielzahl von Lebensmittel. Aber nicht nur wegen den Lebensmitteln ist die Markthalle interessant, auch das Gebäude an sich ist sehr sehenswert.
In der Hauptstadt Budapest leben fast 30 Prozent der Bevölkerung von Ungarn.
Das nördlich der Hauptstadt gelegene Donauknie ist eine der schönsten Regionen in Ungarn, in der Region befinden sich auch sehenswerte Orte wie Esztergom, Visegard und viele andere Dörfer die malerisch an den Ufern der Donau liegen.